All-Inclusive-Hotels

All-Inklusive-Hotels

Die besten Angebote finden

All-Inclusive – Vielfalt ohne Ende: Es gibt Sie als Standard-, Premium- und Luxusversion.

Am Buffet darf man sich morgens, mittags und abends kräftig bedienen. Um eine Getränkerechnung müssen sich Urlauber ebenfalls keine Gedanken machen und das Eis für die Kinder ist im vorab bezahlten Reisepreis auch enthalten.

So schön kann Urlaub sein, wenn die gebuchte Verpflegungspauschale All Inclusive ist. Seitdem in den 50er Jahrendes letzten Jahres die ersten Club Med Zeltdörfer auf Mallorca eröffneten, in denen Mahlzeiten, Getränke ud das Unterhaltungsprogramm im Preis inkludiert wurde, wird das All-Inklusive-Konzept massenhaft kopiert. Vor allem in der Karibik, aber auch in der Türkei und in Ägypten ist es die am häufigsten gebuchte Verpflegungsform. Zudem gibt es All-Inklusive-Hotels längst auch in anderen beliebten Reisezielen. Etwa auf den Balearen, in Bulgarien und in exotischen Ländern wie Sri Lanka.

Allerdings wird oft erst auf den zweiten Blick klar, dass es das All-Inklusive-Konzept inzwischen in verwirrend vielen Varianten gibt. Einen einheitlichen Leistungsumfang, wie etwa bei Halbpension, sucht man vergebens. Nicht nur jeder Veranstalter, auch jeder Hotelier kocht sein eigenes All-Inklusive-Süppchen. Zur groben Orientierung lassen sich die diversen Angebote in drei Kategorien einteilen.

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Standard Version

Hier sind Essen und eine bestimmte Auswahl an Getränken enthalten. Hochpreisige internationale Getränkemarken sind meist davon ausgenommen. Einige Getränke (wie Espresso, Cappuchino) sind zudem extra zu bezahlen. Ferner gibt es die kostenlosen Getränke meist nur während einer bestimmten Tageszeit, zum Beispiel von 10 bis 22 Uhr. Das inkludierte Sportprogramm ist marginal. Das Essen gibt es meist nur in Buffetrestaurants.

Premium Version

Hier gehen die enthaltenen Leistungen deutlich über die Standardvariante hinaus. Von den Reiseveranstaltern wird diese Form gerne als „All Inklusive Plus“ bezeichnet. Welche Zusatzleistungen angeboten werden, kann ser unterschiedlich sein. Mal ist es ein kostenloses Abendessen pro Urlaubswoche in einem luxoriösen á la Carte-Restaurants. Ein anderes mal ist es die kostenlose Nutzung der Minibar im Zimmer enthalten. Manchmal werden auch besondere Sportarten, wie etwa Tennis und Bogenschießen als Inklusiveleistungen angeboten.

Luxus Variante

Hotels mit einem ganz besonders umfangreichen All Inklusive-Konzept werden von Reiseveranstaltern gerne als „Ultra All Inklusive“ ausgezeichnet. Sie bieten die vielfältigsten Sonderleistungen an. Das können umfangreiche Wellness-Angebote sein, z.B. das Hotel Arts Barcelona, ein kostenloser Wäsche-Service (Hotelbeispiel Baron Palace in Ägypten) oder gar ein eigener Butler-Service (Hotelbeispiel Hotel Adlon Kempinski Berlin in Berlin, Deutschland). Selbst teure Sportarten, wie Tauchgänge, können mitunter inkludiert sein. Zudem handelt es sich häufig um 5 bis 5+ oder gar um 6-Sterne Häuser mit besonderem Service. Auch die Art der Unterbringung sticht hervor.Statt standatisierter 22 Quadradmeter großer Zimmer, werden besondere Unterkünfte geboten. So werden die Gäste im Fusion Maia etwa ausschliesslich in Pool-Villen untergebracht.

Das Kleingedruckte studieren

Bucht man alles inklusive, können die enthaltenen Leistungen ganz unterschiedlich sein. Deshalb geht kein Weg daran vorbei, das Kleingedruckte der All-Inklusive-Beschreibung zu studieren. Nur so lassen sich Enttäuschungen oder unangenehme Überraschungen vermeiden. Eine weitere Unterscheidung findet sich in der Zielgruppe, die bestimmte Hotels ansprechen. Einige Häuser haben ihr Angebot auf Familien ausgerichtet, andere firmieren dagegen als reine Erwachsenenhotels. Die neuen All-Inklusive-Marken der amerikanischen Hotelkette Hyatt veranschaulichen diesen Trend. Hyatt Hotels, die „Ziva“ im Namen führen, richten sich hauptsächlich an Familien, während Hotels mit der Bezeichnung „Zilara“ im Namen nur von Erwachsenen gebucht werden können.

Wer plant, ein schickes Hotel mit einem luxoriösen All Inclusive-Konzept zu buchen, sollte vor der Buchung unbedingt auch auf die Zimmerkategorie achten. Denn nicht jedes pauschale Angebot enthält auch die besten Zimmerkategorien. Das ist etwa beim TUI-Angebot für Ägypten im Hotel Baron Palace der Fall. Wer das günstigste All-Inklusive-Pauschalpaket bucht, wird in einem sogenannten Sparzimmer untergebracht. Diese Zimmerkategorie verfügt zwar in der Regel über die selbe Ausstattung wie Standardzimmer, kann sich aber durch seine Lage erheblich unterscheiden (etwa Blick auf den Parkplatz). Ist der Ausblick dagegen unwichtig, lässt sich mit solchen Zimmern gut sparen. Allerdings sollten Urlauber die Entscheidung bewusst fällen.

Quelle: Clever Reisen!